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Risiken zuerst?

by it support 20. März 2017· 1 Min. lesen

Risikomanagement ist ein oft ungeliebtes Feld des Projektmanagements. Risiken betreffen das Projektmanagement und die technische Umsetzung.
Jedes Projekt ist unterschiedlich und hat eigene Risikofaktoren.

Risiken sind aber oft auch Chancen und nicht jedes Risiko manifestiert sich tatsächlich im Projektverlauf. Zudem sind nie alle bekannt.

Projektleiter als Spieler?

Mit viel Glück hat kann man durch das Ignorieren der Risiken viel Geld sparen, wenn man Pech hat, riskiert man den Projekterfolg. Aber ist es so einfach? Glück und Pech als Spiel? Der Projektleiter sollte diesbezüglich kein Spieler oder gar professioneller Spieler sein.

 Die optimale Variante!

Es gibt viel Literatur zum Risikomanagement, sowie technische Normen zum Umgang wie z.B. «DIN EN 31010 Risikomanagement – Verfahren zur Risikobeurteilung«. Sehr empfehlenswert!

 Die minimale Variante
In der Praxis muss es manchmal leider schneller und einfacher gehen. Aber auch dann sollte ein minimales Risikomanagement schriftlich und dokumentiert erfolgen.

Bei Risiken betrachte ich immer minimal:
– «Worst Case» Auswirkung? (Kosten, Termin, Vertrauen,…)
– Wahrscheinlichkeit und Zeitpunkt des Auftretens im Projektverlauf?
– Wie sicher wird das Risiko bei Auftreten frühzeitig detektiert, so dass noch gehandelt werden kann?
– Das Risiko als Chance?
– Welche Faktoren können die Folgen oder die Wahrscheinlichkeit des Eintretens mindern.

Und dann kommt das Schwierige:
Entscheiden was getan wird und was nicht getan wird. Die bewährten und standardisierten Methoden des Risikomanagements helfen und sichern den Projekterfolg!

Und danach immer wieder kontinuierlich im Projekt bestehende und neue Risiken analysieren und das Risikomanagement updaten.

Anmerkung: Sehr oft wird unter Verfahren zur Risikobeurteilung auf das Verfahren «B.29 Folgen-/Wahrscheinlichkeitsmatrix» aufgesprungen. Dieses ist eines von 31 Verfahren in der DIN EN 31010. Es muss nicht in allen Fällen geeignet und ausreichend sein.
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