Besser informiert dank «Management by walking around and drinking coffee»
In alten Zeiten sind Kaiser und Könige durch’s Land gezogen. Sie mussten für Ihre Mitarbeiter sicht- und fühlbar sein. In der heutigen Zeit haben sich stationäre Machtzentren ausgebildet. Die Anwesenheits- und Machtprojektion sowie die Überwachung wurde an Bürokratien delegiert.
In Projekten gibt es oft den Trend, Kommunikation hauptsächlich in formalisierten regelmässigen Sitzungen, E-Mails und Reports abzuwickeln. Dies kann zu verminderter Sicht- und Fühlbarkeit des Projektleiters oder Chefs führen.
«Walking around and drinking coffee» ermöglicht dem Projektleiter, sein eigener «Projektscout» zu sein. In Einzelgesprächen erfasst er den Stand des Projektes oft genauer, als durch Projektsitzungen und Statusberichte. Auch ungeeignete Arbeitsmittel kann der Projektleiter Vorort einfacher und besser entdecken.
Es geht darum Informationen zu sammeln und Eindrücke zu gewinnen. Dabei muss der Projektleiter darauf achten keine «adhoc-Lösungen» anzubieten oder zu entscheiden. Ausserdem muss er darauf achten, Aufgaben von Mitarbeitern nicht zurück delegiert zu bekommen.
Es braucht viel Zeit und nicht immer ist es einfach den Aufwand zu rechtfertigen. Meistens lohnt er sich dank verbesserter Projektübersicht.
Weitere Infos im Internet!
Schreiben Sie einen Kommentar