Achtung, ich sage es gleich zu Beginn: Das hier ist kein technischer Post, heute widme ich mich dem Entwickler selbst. Denn es gilt dringend, mit einigen Klischees aufzuräumen! Entwickler, das sind die, mit denen keiner am Pausen- oder Mittagstisch sitzen will, weil die entweder gar nicht oder so seltsames technisches Zeug reden, das kein Aussenstehender versteht. Das mag immer noch so sein, wobei auch Nicht-Informatiker stundenlang über ihr Smartphone zu referieren vermögen.
Was sind gängige Klischees über Entwickler? Sie sitzen gern im dunklen, stillen Kämmerlein, arbeiten also vorzugsweise allein und kommunizieren lieber mit Maschinen als mit Menschen. Deswegen sind sie doch überhaupt Entwickler geworden, ist doch logisch.
Aber halt, so einfach verkriechen können sich Entwickler heute nicht mehr!
Bei der agilen Softwareentwicklung werden Entwickler gerade in der Kommunikation stark gefordert. Am besten lässt sich das über Scrum zeigen. Bei Scrum regiert der Teamgedanke. Kommunikation ist dabei das A und O:
Einzelkämpfer ade? Zumindest haben es Einzelkämpfer in Scrum eher schwer.
Das Gute ist, dass Entwickler hauptsächlich mit Entwicklern kommunizieren (und dem Product Owner) und sich allein dadurch schon verstehen. Dennoch gilt es in dieser agilen Zeit, die Kommunikationsfähigkeiten des einen oder anderen zu fördern.
Entsteht jetzt so auch bei Entwicklern Zickenkrieg?
Ja, das kann schon mal vorkommen. Wir Entwickler sind tatsächlich auch Menschen und keine Roboter.
Ich persönlich nehme die kommunikative Entwicklung dank agiler Softwaremethoden äusserst positiv wahr. Entwickler reden nämlich gern über ihr Fachgebiet und der Austausch der Entwickler dient auch dem Knowhow Transfer. In meinem persönlichen Umfeld bleiben Entwickler meist auf der fachlichen und faktischen Ebene und fühlen sich nicht gleich betroffen, wenn sie kritisiert werden.
Also danke agil, danke Scrum. Eine Quasselstrippe freut sich!
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