
Das Model Context Protocol (MCP) eröffnet neue Möglichkeiten für die KI-gestützte Interaktion mit Applikationen. Als „cutting-edge“-Technologie wirft MCP für Unternehmen die Frage nach konkretem Nutzen und möglichen Herausforderungen auf. Ein Proof-of-Concept (PoC) von Noser Engineering schafft hier Orientierung und validiert das Potenzial im Praxiseinsatz. Bei der Applikation Work-ID wurde die Erweiterung mit einem Large Language Model (LLM) geprüft, um durch Nutzeranfragen in natürlicher Sprache die Pflege sowie Erstellung von Profilen intuitiver zu machen – ohne dass dabei der Datenschutz oder die nötige Kontrolle über den Inhalt verloren gehen. Das Ziel ist, eine transparente, nachvollziehbare und deterministische Antwort auf jede Chatbot-Interaktion zu erhalten.
Im PoC wurde MCP mittels .NET und Azure OpenAI Services in die bestehende Applikation Work-ID integriert. Über das Protokoll erhält das LLM Zugriff auf spezialisierte Tools, mit denen Nutzeranfragen kontextsensitiv bearbeitet werden können. Die Applikationslogik, inklusive finaler Datenbankzugriffe, verbleibt dabei vollständig unter Kontrolle der Anwendung. So wird Transparenz gewahrt und unbeabsichtigte Änderungen vermieden. Noser Engineering evaluierte im PoC systematisch die Auswirkungen der neuen Technologie auf die Komplexität der Lösung. Die Integration zeigte auf, wo Automatisierung durch LLMs echten Mehrwert bietet und wo klassische Entwicklungsansätze weiterhin notwendig sind. Zudem entstanden neue Ideen für weiterführende Anwendungsfälle. Ein PoC liefert so wertvolle Erkenntnisse zu den Chancen und Grenzen des MCP – insbesondere für die Interaktion in natürlicher Sprache zur Ergänzung des klassischen UIs.
ReactJS • AZURE • .NET • Web
AI/KI/ML
Consulting
GIT
Industrie