
Das neue Test-System unterstützt Siemens nicht nur im höheren Durchsatz sondern erleichtert das Reporting durch die automatische Auswertung der Ausfälle. Zu jedem Prüfling wird ein Fehlerprotokoll geführt, welches den Ausfallgrund mit zusätzlichen Informationen genau beschreibt. Der Benutzer kann über die zugeschnittene grafische Oberfläche die Prüfprozedur einfach parametrisieren und die Tests auf Knopfdruck starten. Bis zu acht identische Prüflinge können gleichzeitig getestet werden. Der modulare Aufbau des gesamten Test-Systems (National Instruments PXI-System) sowie dem Virginia Panel Corporation G12 Tabletop macht es möglich, dass in Zukunft auch andere Komponenten getestet werden könnten. Um die Sicherheit gegenüber Netzspannung zu gewährleisten wurde das ganze System gegen Berührung abgesichert.
Die Siemens AG musste ihren Relais-Prüfplatz aufgrund von irreparabler Hardware, bedingt durch Bauteilabkündigungen, modernisieren und neu designen. Ein Team von Noser Engineering AG, bestehend aus Hardware und Software Entwicklern, durfte den Prüfplatz basierend auf National Instruments Technologien von Grund auf neu designen und implementieren. Die Realisierung hatte die Anforderung, dass das neue Test-System in Zukunft auch für andere Komponenten-Tests ohne grossen Aufwand adaptiert werden kann. Diesbezüglich kam das modulare PXI-System von National Instruments sowie das G12 Tabletop von Virginia Panel Corporation zum Einsatz. Dazu wurde eine passende Hardware als Adapter-Print entwickelt und designed, welche die Aufnahme und Kontaktierung der Relais-Prüflinge ermöglicht. Da Während der Prüfprozedur auch mit Netzspannung gearbeitet wird, sind die Prüflinge sowie der gesamte Test-System Aufbau vor Berührung durch ungeschultes Personal geschützt.
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